Warum Abluft notwendig ist.

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Gesundheitsschutz, Sicherheit und Verantwortung beim Betrieb von Keramikbrennöfen.

Emissionen beim Brennvorgang

Beim Brennen von Keramik entstehen zwangsläufig Abgase, Feuchtigkeit und kondensierbare Stoffe.
Diese Emissionen setzen sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und werden sowohl durch die verwendeten Tone und Glasuren als auch durch den jeweiligen Brennprozess beeinflusst.

Unabhängig vom konkreten Brenngut entweichen bei jedem Brand feuchte, säurehaltige und potenziell schadstoffbelastete Abgase.

Schutz von Menschen in Arbeits- und Bildungsumgebungen

In Schulen, Kindergärten, Kliniken, therapeutischen Einrichtungen und Werkstätten tragen Betreiber eine besondere Verantwortung für die Gesundheit der anwesenden Personen.

Geruchsbelästigung, Schadstoffbelastung und erhöhte Raumtemperaturen können den sicheren und angenehmen Betrieb von Brennöfen erheblich beeinträchtigen – insbesondere in kleineren oder schlecht belüfteten Räumen.

Neben rechtlichen und sicherheitsrelevanten Aspekten spielen auch bauliche und technische Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle bei der Auslegung eines Abluftsystems.

Mögliche gesundheitsschädliche Stoffe

Eine Reihe von Glasurinhaltsstoffen sowie Rohstoffe, aus denen Glasuren bestehen, gelten als gesundheitsschädlich.
Besonders relevant sind dabei Stoffe, die während des Brennvorgangs freigesetzt werden können – insbesondere bei unsachgemäßer Handhabung oder unzureichender Belüftung.

Beispiele für mögliche Emissionen

  • Kohlenmonoxid (CO)
    z. B. bei Reduktions- oder Nachreduktionsprozessen, auch im Elektroofen
  • Schwefeloxide (SO₂ / SO₃)
    freigesetzt aus bestimmten Tonen
  • Flüchtige Fluorverbindungen

Art, Zusammensetzung und Konzentration dieser Stoffe sind abhängig von den eingesetzten Materialien und können bei jedem Brennvorgang variieren.

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Rechtliche Grundlagen und Empfehlungen

Hinweise zu gesundheitsrelevanten Stoffen und zum Umgang mit Gefahrstoffen finden sich unter anderem in den technischen Regeln für Gefahrstoffe (z. B. TRGS 450 sowie zugehörige Nachfolge- und Ergänzungsrichtlinien für den Schulbereich).

Auch wenn nicht jeder Brennvorgang automatisch zu einer kritischen Belastung führt, empfiehlt sich aus Vorsorge- und Sicherheitsgründen der Einsatz einer geeigneten Abluftanlage.

Unsere Empfehlung

Wenn Art, Zusammensetzung und Konzentration der beim Brennvorgang entstehenden Emissionen nicht eindeutig bekannt sind, empfehlen wir den Einsatz einer professionellen Brennofen-Abluftanlage.

Eine fachgerecht ausgelegte Abluftlösung trägt wesentlich dazu bei, Emissionen kontrolliert nach außen zu leiten und die Belastung von Personen und Räumen dauerhaft zu reduzieren.

Das KERABLU Abluftsystem wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt und bietet eine sichere, langlebige und normgerechte Lösung für den Betrieb von Keramikbrennöfen.